Mein über die Jahre genutztes fotografisches Equipment.

Copyright: Rainer Schulte
Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmässig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.
Andreas Feininger

 

Mit diesem Zitat beginne ich mal den Reigen der Präsentation meines Fotografischen Equipments.
Leider sind nicht mehr alle Exponate Verfügbar.

Die erste Kamera, mit der ich als kleiner Junge fotografiert habe, ist eine mehrere Jahrzehnte alte Balgenkamera von meiner Mutter gewesen. Diese Kamera hat in etwa so ausgesehen:

Created with GIMP

Ich kann mich noch sehr genau an all die manuellen Einstellringe, Bedienknöpfe, etc erinnern und es war immer sehr aufregend den MF-Film einzulegen, den Auslöser zu betätigen, den Film zur Entwicklung abzugeben und dann, etwas später, die entwickelten Bilder abzuholen. Mit der Zeit wurden auch die fotografischen Ergebnisse, sowohl technisch als auch ausdrucksmäßig immer besser.
Leider ist die Kamera nicht mehr in meinem Besitz.
Beispielfotografien folgen.

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Die nächste Kamera mit der ich fotografiert habe, war eine ganz einfache, nicht besonders hochwertige, No-Name-Kleinbildkamera, die in etwas so aussah:

Mit dieser Kamera habe ich weitere Erfahrungen in der Fotopraxis machen können.
Leider ist die Kamera nicht mehr in meinem Besitz.
Beispielfotografien folgen.

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In der Sekundarstufe II habe ich mich im Kunstuntericht der Fotografie gewidmet und war auch Mitglied der Foto-AG.
Wir hatten die Möglichkeit in einem richtig gut ausgestattetem Fotolabor die Grundlagen der Entwicklung/Fotomontagen etc. zu erlernen.
Als Fotokamera nutzen wir neben eigenen Kameras eine Praktika-Spiegelreflexkamera die in etwa wie folgt aussah:

Mit dieser Kamera zu arbeiten hat schon richtig Spaß und Freude gemacht. Auch die fotografischen Ergebnisse waren deutlichst höher als ale meine vorherigen Fotografien.
Leider ist der Verbleib der  Kamera nicht bekannt.
Beispielfotografien folgen.

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Von meinem ersten kargen Gehalt habe ich mir eine, zum damaligen Zeitpunkt (1980) sehr ordentliche Kleinbildspiegelreflexkamera, eine Pentax MV gekauft.

Nach und nach habe ich dann das Zubehör dazu gekauft. Eine Fototasche, ein Blitzlicht, ein Telekonverter, ein Zoomobjektiv, einen Auslöser, mehrere Filter, ein Stativ …
Viele tausend Dias, Fotografien habe ich damit geschossen. Die Kamera hat mich beruflich begleitet, auf Urlaubsfahrten, Urban-Safaris, Bergtouren, Festen, Partys, Shootings, etc.
Im heißen Süditalien hat die Kamera dann im Spätsommer 2020 ihren Dienst eingestellt (Der Krug gehr solange zum Brunnen bis er bricht.)
Ich konnte mich immer auf sie verlassen und mit ihr sind umwerfend und aufregend schöne Fotografien entstanden.
Ihr Ende läutete sozusagen auch die Zeitenwende der analogen Fotografie in die digitale Fotografie ein.
Es war immer aufregend die Filmbox abzugegeben und nach Tagen/manchmal Wochen die Ergebnisse als Hardcopys oder Dias abzuholen. Manchmal bin ich schon traurig, diesen Moment des „AUFGEREGT SEINS“ nicht mehr erleben zu können 🙁
Ausgewählte Fotografien:

Eine meiner ersten Fotografien mit der „Pentax MV“

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Parallel zur Nutzung meiner Spiegelreflexkamera nutzte ich auch die NIMSLO-Kamera meines Schwiegervaters.

Tolle 3D-Fotografien, aber auf die Dauer ein etwas zu hoher Filmverbrauch.
Meine bessere Hälfte nutzte in dieser Zeit immer noch ihre AGFA-Pocket, eine sogenannte „Ritsch-Ratsch“.

Mir hat diese kleine Kamera auch gut gefallen und ich habe sie auch manchmal genutzt.
Beide Kameras haben ihren Platz in meinem kleinen Foto-Museum gefunden.
Beispielfotografien folgen.

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Als kleinere Reisekamera habe ich mir zwischenzeitlich eine
Revue 710 AF Zoom
zugelegt.

Ebenfalls eine sehr gute Kamera für Unterwegs oder wenn das Gepäck mal klein gehalten werden mußte.

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Im Sommer kaufte ich mir dann eine kleine Taschendigitalkamera der Firma Oregon.
Hiermit lernte ich die aller ersten Schritte in der digitalen Fotowelt. Ich macht erste erfahrungen mit SD-Karten, Speicherstrategien auf dem PC und der Bildbearbeitung. Kein ganz schlechter Einstieg, aber irgendwie doch nicht das was ich mir vorgestellt hatte.

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Meine erste richtige digitale Kamera, eine Sony DSC S30 legte ich mir dann im Frühjahr 2021 zu.
Diese Kamera hat mich wirklich in das Zeitalter der digitalen Fotografie katapultiert. Neben dem Kauf eines Telekonverters experimentierte auch mit unterschiedlichen Blitzvarianten herum. Ich möchte diese erste Zeit nicht vermissen.
Beispielfotografien folgen.

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Meine zweite digitale Kamera, eine Sony DSC-F717 legte ich mir dann im Herbst zu.

Das interessante Detail an dieser Kamera war das vertikal zu kippende Objektiv. Dieses ist wohl der Vorläufer der ausklappbaren & drehbaren Monitore der nächsten Generationen gewesen. Auch mit dieser Kamera habe ich toll und lange fotografiert …bis sie dann irgendwann aus technischen Gründen den Geist aufgegeben hat.
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Trotz der Möglichkeiten der digitalen Fotografie gab es immer den Reiz der analogen Fotografie. Frei nach dem Motto „back to the roots“ kaufte ich mir einen Bausatz für eine Mittelformat-Pinhole-Kamera.
Die dazu passende Beispielfotografie in der gemeinsamen kreativen Domäne „Phantasy“ veröffentlicht;-)

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Als kleine Reisekamera und für den alltäglichen Gebrauch kaufte ich mir 2014 dann eine NIKON Coolpix S6600.

Mit einer kleinen Umhängetasche habe ich immer eine kleine unauffällige , aber trotzdem hochwertige Digitalkamera bei mir.
Beispielfotografien folgen.

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Auf die Sony DSC F-717 folgte dann eine LUMIX FZ100. Ebenfalls eine sehr verläßliche Kamera.

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Diese Kamera habe ich dann gegen das etwas kleinere Model FZ38 meiner Tochter eingetauscht. Das war allerdings nur eine zeitlich befristete Übergangslösung.
Beispielfotografien folgen.

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Im Jahr 2012 hat mir dann meine Frau die damals wohl beste Bridgekamera auf dem Markt gekauft. Eine Fujifilm X-S1!

Diese Kamera ist mein „Arbeitspferd“ und hat mich nun schon über 10 Jahre treu begleitet und hat mich nie im Stich gelassen. Zig-Tausende Fotografien, teilweise unter widrigsten Umständen, sind mit ihr geschossen worden.
Einfach nur eine tolle Kamera!!!

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So gut wie die X-S1 auch ist, sie ist eine Bridgekamera und ist insbesondere im unteren Brennweiten bereich begrenzt.
Nach eingehender Marktsichtung und Abwägung der Möglichlichkeiten habe ich mich dann für eine Fujifilm X-T3 entschieden.

Mit den inzwischen knapp einem Dutzend Wechselobjektiven bin ich nahezu jeder fotografischen Herausforderung gewachsen. Normalerweise bin ich jetzt auf Reisen immer mit zwei Kameras und zusätzlich einem Highend-Smartphone unterwegs. Ich wechsele jeden Monat das Objektiv und versuche die dafür am besten passenden Motive zu finden. Ganze neue Erfahrungen!

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Ich wollte immer schon mal mit einem „Fish-Eye“ die Welt in anderen Perspektiven und Ansichten fotografieren. Also kaufte ich mir für meine Fujifilm X-T3 das Laowa 4 mm Fish-Eye Objektiv.

Mit diesem Objektiv sind 360 Grad Aufnahmen möglich. Um störende Finger etc. zu vermeiden, fotografiere ich mit einem nach hinten geklappten Stativ. Auch das Auslösen mittels Finger ist nicht ohne. Also habe ich meinen alten flexiblen Metallauslöser wieder armotisiert.

Die Beispielfotografie zeigt die Spree bei Berlin auf der Höhe von Oberschöneweide.

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Einmal auf den Geschmack gekommen, entschied ich mich für die Verbreiterung meines Objektivsatzes. Ich habe mir dann ein 7Artisans 7,5 mm Superweitwinkelobjektiv gekauft.

Es sind zwar keine 360 Grad-Aufnahmen möglich aber die Brennweite bietet sehr gute Möglichkeiten für neue Perspektiven und Ansichten der Umwelt in der wir leben.

Das Beispielfoto zeigt die Gebäude des Dolgensee-Quartiers in Berlin, Friedrichsfelde mal von einer anderen Seite.

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Das nächste darauf folgende Weitwinkelobjektiv war dann ein 7Artisans 12mm. Die Verzeichnungen und Verzerrungen sind bei 12mm nicht mehr ganz so dramatisch. Allerdings gehen auch einige kreative / darstellerische Möglichkeiten verloren. Für dokumentarische und weiträumige Landschaftsfotografien aber sehr gut geeignet.

Das Beispielfoto zeigt eine Aufnahme im Tierpark Berlin mit Teilen des Schlosses v. Treskow-Friedrichsfelde und dem dazu gehörigen hinteren Park.

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Jetzt stellte sich mir die Frage, ob ich mir weitere Einzelobjektive mit AutoFocus /ManFocus oder Zoomobjektive zulegen sollte. Beides hat wie immer Vor-und Nachteile.
Da ich aber mit meiner Fujifilm X-S1 eine hervorragende Zoom-Kamera besaß, entschied ich mich für weitere Festbrennweiten-Objektive.
Ich entschied mich für das Fujinon 16mm AF Objektiv.

Das Beispielfoto zeigt eine Aufnahme eines winterlichen Sonnenuntergangs über dem Heizkraftwerk Rummelsburg aus unserem Atelier heraus.

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Obwohl alle bisher gekauften Objektive ziemlich klein und zusammen mit der Kamera gut tragbar waren, wollte ich noch ein sehr flaches, kaum auftragendes Objektiv haben. Ich habe mich dann für das 18mm UFO (Ultra Flach Objektiv) von 7Artisans entschieden.
Das Beispielfoto zeigt eine „Streetart“-Fotografie, aufgenommen an der Parkbühne im Schloßpark Biesdorf.
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Die fotografische Geschichte begann ja sehr früh mit sogenannten „Cameras Obscura“ ! Diese Art der Fotografie hat mich begeistert.
Ich habe mehrere Versuche mit verschiedenen Eigenlösungen und Lochkameras ausprobiert. Ich habe mich dann aber für eine Lochkamera-Objektiv von Lensbaby entschieden.

Das Beispielbild zeigt die Aufnahme der
„Alten Grundschule“ in Laibi bei Nersingen.
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Nach diesen ersten Erfahrungen mit doch recht ungewöhnlichen Objektiven und der dazu gehörenden Motivsuche, entschied ich mich meine Einsatzmöglichkeiten weiter zu vergrößern. Ich leistete mir ein Viltrox AF 33mm.
Das dazu gehörende Beispielbild habe ich dann Ende Januar 2023 im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde aufgenommen. Der Tierpark ist immer ein Besuch wert!

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